In Auge mit den Berggorillas in Uganda

Die tropischen Regenwälder Ugandas sind eine der letzten Zufluchtsstätten für Berggorillas. Diese sanften Riesen leben nur noch im Dreiländereck Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo.

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark schützt den Lebensraum von 400 Exemplaren, die 30 Gruppenverbänden leben. Eine zweite Population lebt etwas weiter südlich im Virunga Gebirge.

Beim sogenannten Gorilla Trekking können die Besucher Berggorillas in deren natürlicher Umgebung treffen. Dies ist stark eingeschränkt. Lediglich acht Besucher mit einen besonders ausgebildeten. Für eine solche Tour müssen vorab Permit erworben werden. Diese Permits werden von der ugandischen Naturschutzbehörde (UWA) in Kampala ausgestellt und kosten je nach Saison zwischen USD 350,- bis USD 600,-

Im Preis enthalten sind der Parkeintritt, ein Führer, ein Spurensucher, Pistenschläger sowie ein Wildhüter. Ausgangspunkt ist die Parkzentrale vom Bwindi Impenetrable Nationalpark in Buhoma.  In dessen unmittelbarer Nähe können gemütliche Lodges gebucht werden. Die Exkursionen im Regenwald starten um 8:30 Uhr morgens, wobei die Dauer für eine Gorillapirsch von einer bis zu fünf Stunden variiert.

Bei der Suche nach den Tieren bauen die die Ranger auf die Erfahrung vom Vortag auf und suche anhand der Spuren die Schlafnester. Um eine reibungslose Tour zu gewährleisten, müssen Besucher vorab einige Verhaltensregeln beachten, bevor sie schließlich Auge in Auge inmitten einer Gruppe von Gorillas stehen.

Ein Erlebnis, das Reisende so schnell nicht vergessen werden.